Porträtfoto von Autorin Jennifer Hilgert, Foto @Lichtinspektor

Podcast #045 – Interview mit Autorin Jennifer Hilgert

Heute interviewe ich Autorin Jennifer Hilgert, die Poesie und andere Textformen erschafft, zu der Kraft die Büchern innehwohnt und ihrem Bezug zur MS. Ich übergebe den schriftlichen Staffelstab an Jenny:

Vorstellung

Ich heiße Jennifer, schreibe und veröffentliche Gedichte und Bücher unter meinem Mädchennamen Hilgert. Ich bin Autorin, Poetin, Bloggerin, Texterin und habe als Reporterin für eine lokale Zeitung gearbeitet. Außerdem bin ich gelernte Erzieherin, Mama einer Tochter und gerade schwanger mit Baby No.2.

Tipp als Freundin einer MS-Patientin)

So viel wie möglich zusammen lachen. Verständnis für alle Lebensumstände und in allen Lebenslagen. Nicht müde werden, MS zu kommunizieren und sie in die Mitte der Gesellschaft zu rücken. Genauso halte ich es auch mit der mir diagnostizierten kombinierten Persönlichkeitsstörung und … der Poesie Denn: Poesie ist überall!

Poesie ist für mich …

… mehr als Literatur. Es ist eine Ausdrucksform mein Innerstes nach außen zu kehren. Es gibt Gedichte, die sind nur für mich. Mit jedem Gedicht, das ich jedoch veröffentliche, öffne auch ich mich ein Stück weit.

Mein Schreibmotto lautet

Lies mich & finde dich

Einstellung zu Glück und Zufriedenheit

Glück und Zufriedenheit sind für mich “Tage wie Türkis”. Sie sind, wie ich es in meiner preisgekrönten poetisch-philosophischen Novelle meinen Figuren Amy und May verschrieben habe: “Tage wie Türkis schmecken nach Pfefferminze und Lakritze. Sie atmen Widerstand ein und Freundschaft aus.” Tage wie Türkis, was du daraus machst. Sie sind alles, was du willst und nichts, was du musst. Denn: “Nicht Türkis färbt deine Gedanken zum Guten. Das bist ganz allein du!”

Gute Internetquellen zum Thema MS

www.spurwechsel-ms.de und in diesem Zusammenhang die großartige Anke Breuer: https://www.ghst.de/interview-anke-breuer/

Mein Zukunftswunsch

Neben dem Wunsch nach Gesundheit und Glück für meine Familie und mich genieße ich die in meinem Kopf und Körper eingekehrte Ruhe. Ein tolles Gefühl nichts und niemandem mehr etwas beweisen zu müssen. Meine Kopfgeister und Grübelgedanken habe ich (endlich und größtenteils) im Griff. Ich wünsche mir, dass das genauso bleibt und ich meinen Weg der Selbstakzeptanz weiter gehen kann. In mir steht und fällt nämlich alles um mich herum.

Ein Buchtipp im Bezug auf MS

Tatsächlich hatte ich mal vor ein Kinderbuch für eine meiner (ehemaligen) besten Freundinnen zu schreiben. Ihr ist mit achtzehn Jahren MS diagnostiziert worden. “Mia hat MS” sollte das Kinderbuch heißen. Heute würde ich das Buch “Der seltsame Onkel Bruno: Multiple Sklerose verstehen” von Ingrid Dorothea Reuter empfehlen und bin froh, wenn sich dieser Thematik andere Autor:innen annehmen.

Weitere Buchtipps

Gibt es auch als Hörbuch:

So kannst du mich erreichen

Meine Bücher

https://schriftverkehr.net/category/bibliographie/ Ich würde mich freuen, wenn du auch auf der Seite meines Poesievereins www.sternenblick.org vorbei schaust. Wenn du Lyrik magst und vielleicht sogar selbst Gedichte und oder lyrische Prosa schreibst, dann sind unsere wechselnden Anthologie-Ausschreibungen vielleicht auch etwas für dich. Porträtfoto von Jennifer Hilgert by Lichtinspektor ———– Zum Abschluss übernehme ich wieder und bedanke mich sehr bei Jenny für das tolle Interview und die vielen Tipps rund um ein glückliches und erfülltes Leben, mit oder ohne MS! Viel Spaß mit dem Interview und bestmögliche Gesundheit wünscht dir, Nele PS: Mehr Informationen und positive Gedanken erhältst du in meinem kostenlosen Newsletter.

Kommentar verfassen