ich freue mich sehr, heute ein wenig Einblick in die wissenschaftliche Auswertung der Umfrage zum MS-Perspektive Podcast geben zu dürfen – auch wenn ich an dieser Stelle bewusst noch keine detaillierten Ergebnisse verraten kann. Der Grund: Gemeinsam mit meinen wissenschaftlichen Betreuern Prof. Tjalf Ziemssen und Privatdozent Dr. Marc Pawlitzki arbeite ich daran, die Erkenntnisse im Rahmen einer Fachpublikation zu veröffentlichen. Und bis zur endgültigen Annahme durch das Journal ist es wichtig, keine Inhalte vorab zu veröffentlichen, die einer sogenannten „Vorveröffentlichung“ gleichkämen.
Was ich aber tun kann – und sehr gerne tue – ist, euch einen kleinen Einblick hinter die Kulissen zu geben: warum ich diese Umfrage gemacht habe, welche Fragen mich besonders interessiert haben, und wie es mit dem Thema weitergehen soll. Und natürlich möchte ich euch allen von Herzen danken, die mitgemacht haben – ihr habt diese Arbeit erst möglich gemacht.
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Warum ich die Umfrage gestartet habe
Als ich den MS-Perspektive Podcast 2020 gestartet habe, war mein Ziel, Wissen über MS verständlich und emotional zugänglich zu machen – mit Stimmen von Fachleuten und Menschen mit MS.
Aber: Wir wissen wenig darüber, wie gut solche Angebote wirklich wirken. Also habe ich im Rahmen meiner Masterarbeit eine Umfrage entwickelt, um genau das herauszufinden – mit Fokus auf die Fragen:
Lernen die Hörer:innen tatsächlich etwas dazu?
Fühlen sie sich sicherer im Umgang mit ihrer Erkrankung?
Welche Inhalte helfen am meisten – und für wen?
Was mich besonders interessiert hat
Mich hat interessiert, ob und wie das Podcast-Hören das subjektive Krankheitswissen beeinflusst, und ob sich dadurch auch das Gefühl von Selbstwirksamkeit verändert – also die eigene Überzeugung, mit MS gut umgehen zu können.
Darüber hinaus wollten wir wissen, ob bestimmte Gruppen besonders vom Podcast profitieren – zum Beispiel neu diagnostizierte Personen oder bestimmte Altersgruppen – oder ob es eher davon abhängt, wie intensiv jemand zuhört.
Erste Eindrücke aus der Auswertung
Ohne zu sehr ins Detail zu gehen, kann ich sagen:
Es gibt deutliche Hinweise darauf, dass der Podcast für viele ein Gewinn ist – sowohl inhaltlich als auch emotional.
Die Kombination aus Fachinformationen und persönlichen Geschichten wurde von vielen als besonders hilfreich empfunden. Und gerade das Format Podcast – also hören, wann und wo man will – scheint für Menschen mit MS sehr passend zu sein, vor allem wegen der Flexibilität bei Fatigue oder kognitiven Schwankungen, wenn das Konzentrieren schwerfällt.
Wie es weitergeht
Wir planen derzeit weitere Analysen – zum Beispiel auch mit einem internationalen Vergleich in einer englischsprachigen Version der Umfrage untern den Hörer:innen des internationalen MS-Perspektive Podcast. Damit wollen wir herausfinden, ob sich bestimmte Muster auch in anderen Ländern zeigen – oder ob der Zugang zu Information und Motivation kulturell geprägt ist.
Wenn alles klappt, werden wir in Zukunft also weitere Umfragen starten – und ich freue mich, wenn du wieder mitmachst!
Ein großes Dankeschön
Abschließend nochmal mein großer Dank an alle, die sich die Zeit genommen und offen ihre Perspektive geteilt haben.
Diese Arbeit ist nicht nur meine Masterarbeit – sie ist auch ein Beispiel dafür, wie Betroffene selbst Forschung gestalten können, um Lücken zu schließen und Impulse zu geben, was Menschen mit MS wirklich brauchen.
Sobald ich mehr berichten darf, werde ich es hier im Podcast tun – versprochen.
Ausblick: Was du tun kannst
Wenn du möchtest, kannst du diesen Weg weiter begleiten – zum Beispiel, indem du den Podcast teilst, Feedback gibst oder dich bei künftigen Umfragen beteiligst.
Gemeinsam können wir dazu beitragen, dass MS-Wissen inklusiver, verständlicher und lebensnäher wird.
Danke fürs Zuhören – und bis bald!
Podcasttipps
Übrigens noch zwei Tipps für weitere gut aufbereitete Inhalte zum Thema Multiple Sklerose und Neurologie im Weiteren. Falls Du den Videocast vom MS-Zentrum Dresden vom Team von Prof. Tjalf Ziemssen noch nicht kennst, dann schau jeden ersten Dienstag im Monat 17 Uhr live zu und stell deine Fragen und durchforste die bisher bereits erschienen Folgen auf YouTube. Dort findest du zusätzlich noch das sehr amüsante Format von Dr. Quasselkopp & Dr. Färdsch, zwei pensionierten Neurologen.
Mein zweiter Tipp sind die regelmäßigen Beiträge von Reine Nervensache, die vom Team von Prof. Sven Meuth der Uniklinik Düsseldorf veröffentlicht werden und mindestens auf Instagram und YouTube zu sehen sind.
Bis bald und mach das Beste aus Deinem Leben,
Nele
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Hier findest Du eine Übersicht zu allen bisherigen Podcastfolgen.
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