#361: The May 50K. So kannst du mit Bewegung MS-Forschung unterstützen mit Dr. Stephanie Woschek

Grafik zur Aktion ‚The May 50K‘ in Schwarz, Weiß und Rot. Darauf steht: ‚Mit Bewegung MS-Forschung unterstützen‘ und ‚50 km im Mai‘. Zusätzlich ist der Hinweis ‚Fundraising für die MS-Forschung‘ sowie die Website www.themay50k.de zu sehen.

The May 50K Challenge ist eine inspirierende Initiative, bei der du mit Bewegung aktiv zur MS-Forschung beitragen kannst – und ich mache dieses Jahr selbst mit!

👉 Du möchtest mich unterstützen oder einfach mal schauen, wie ich meine Kilometer sammle?
Dann findest du hier meine Spendenseite.

Ganz egal, wen du unterstützt: Am Ende fließt das Geld immer in die MS-Forschung – und genau darum geht es. 💛

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Inhaltsverzeichnis

Vorstellung der Interviewpartnerin

Dr. phil. Stephanie Woschek, Leitung Referat Bildung und Services (DMSG):
Sie leitet beim DMSG-Bundesverband den Bereich Bildung und Services. Dazu gehören unter anderem die DMSG-Akademie für Bewegung und Lebensstil, das Funktionstraining sowie digitale Angebote wie Online-Coaches für Bewegung, Ernährung und Entspannung. Ihr Schwerpunkt liegt darauf, Menschen mit MS und deren Angehörige durch alltagstaugliche, häufig digitale Angebote zu unterstützen.

Eine Frau mit zusammengebundenen braunen Haaren steht lächelnd an einem Tennisplatzzaun. Sie trägt eine weiße Bluse und Jeans, hat die Arme locker verschränkt und blickt freundlich in die Kamera. Im Hintergrund ist ein roter Sandplatz zu sehen.

1. Was ist The May 50K Challenge?

Dr. Stephanie Woschek:
The May 50K ist eine internationale Bewegungs- und Spendenaktion, die jedes Jahr im Mai stattfindet. Organisationen weltweit schließen sich zusammen, um gemeinsam Aufmerksamkeit für MS zu schaffen und Spenden für die Forschung zu sammeln.

Die Idee ist einfach: 50 Kilometer im Mai zurücklegen – egal ob alleine oder im Team. Dabei kann jede teilnehmende Person zusätzlich Spenden sammeln, muss es aber nicht zwingend.

2. Warum lohnt sich ein Einstieg auch nach dem 1. Mai?

Dr. Stephanie Woschek:
Auch wenn der Mai schon begonnen hat, lohnt sich der Einstieg jederzeit. Die 50 Kilometer sind kein Muss – man kann sein eigenes Ziel individuell festlegen, sowohl nach unten als auch nach oben anpassen.

Außerdem endet die Challenge nicht strikt am 30. Mai: Das Spenden sammeln geht oft noch bis in den Juni hinein weiter. Gerade dann kommen häufig noch zusätzliche Spenden zusammen, wenn Ziele erreicht wurden.

3. Wie funktioniert die Challenge?

Dr. Stephanie Woschek:
Um teilzunehmen, registrierst du dich kostenlos über die Website. Dort kannst du dein persönliches Kilometerziel und optional ein Spendenziel festlegen.

Die zurückgelegten Kilometer kannst du entweder manuell eintragen oder – je nach Gerät – über Fitness-Tracker automatisch synchronisieren. Zusätzlich gibt es Teams, denen man beitreten kann, zum Beispiel mit Familie, Freunden oder Kolleg:innen, um gemeinsam aktiv zu sein.

4. Welche Bewegungsformen sind möglich?

Dr. Stephanie Woschek:
Ein ganz wichtiger Punkt: Die The May 50K Challenge ist inklusiv. Es geht nicht nur ums Laufen oder Gehen.

Auch Radfahren, Schwimmen, Handbiken, Rollstuhlfahren oder Training auf Geräten zählen dazu. Selbst Bewegungsformen, die nicht explizit gelistet sind, können unter „Sonstiges“ eingetragen werden.

Damit ist die Teilnahme auch für Menschen mit Einschränkungen durch MS möglich – jede Form von Bewegung zählt.

5. Welche Rolle spielt der Deutsche Handballbund?

Dr. Stephanie Woschek:
Die Partnerschaft mit dem Deutschen Handballbund bringt zusätzliche Reichweite. Besonders durch die Kampagne „Hands up for more“ wird nicht nur Sport gefördert, sondern auch Aufmerksamkeit für Frauen und chronische Erkrankungen wie MS geschaffen.

Das hilft dabei, neue Zielgruppen zu erreichen und das Thema sichtbarer zu machen.

6. Warum ist die Teilnahme so besonders?

Dr. Stephanie Woschek:
Die Challenge verbindet Menschen auf eine besondere Weise. Nicht nur Betroffene nehmen teil, sondern auch Angehörige, Freund:innen und Unterstützer:innen.

Dadurch entsteht ein stärkeres Bewusstsein für MS im Alltag. Viele Menschen setzen sich intensiver mit der Erkrankung auseinander und helfen dabei, bestehende Mythen abzubauen.

7. Welche Vorteile hat Bewegung bei MS?

Dr. Stephanie Woschek:
Bewegung wirkt sich auf mehreren Ebenen positiv aus: körperlich, psychisch und seelisch.

Sie kann zum Beispiel Schlafstörungen reduzieren, entzündungshemmend wirken und dabei helfen, Begleiterkrankungen wie Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselerkrankungen vorzubeugen.

Besonders wichtig: Regelmäßige Aktivität kann die Leistungsfähigkeit verbessern und die Lebensqualität im Alltag steigern – oft ohne die Nebenwirkungen, die Medikamente mit sich bringen können.

8. Inspirierende Geschichten

Dr. Stephanie Woschek:
Viele Geschichten zeigen, wie motivierend die Challenge sein kann.

Zum Beispiel Menschen, die dachten, sie könnten niemals 50 Kilometer schaffen – und es dann doch geschafft haben, indem sie jeden Tag kleine Strecken zurückgelegt haben.

Oder Angehörige, die gemeinsam mit Betroffenen aktiv werden, etwa indem sie sie bei einem Marathon begleiten. Diese persönlichen Erfolge machen die Challenge besonders emotional und motivierend.

9. Wohin fließen die Spenden?

Dr. Stephanie Woschek:
Die Spenden werden klar aufgeteilt:

Diese Gelder ermöglichen konkrete Forschungsprojekte, die unabhängig umgesetzt werden können und direkt der Verbesserung der Versorgung von Menschen mit MS dienen.

Podcast-Verweis:
👉 Mehr zur Forschungsförderung erfährst du in der Folge mit Prof. Gold.

10. Tipps zum Spenden sammeln

Dr. Stephanie Woschek:
Wichtig ist vor allem Transparenz: Menschen möchten wissen, wofür sie spenden.

Besonders gut funktionieren Social Media, aber auch lokale Aktionen wie Veranstaltungen oder kleine Stände. Selbst einfache Ideen wie ein Flohmarkt können helfen, Aufmerksamkeit zu schaffen und Spenden zu generieren.

11. Blick in die Zukunft

Dr. Stephanie Woschek:
Für die nächsten Jahre wünscht sie sich vor allem, dass Mythen über MS weiter abgebaut werden und Betroffene ernst genommen werden – insbesondere bei unsichtbaren Symptomen wie Fatigue.

Außerdem hofft sie auf mehr Forschung zu Lebensstilfaktoren wie Bewegung, Ernährung und Stressmanagement, da diese einen echten Unterschied machen können.

12. Abschlussbotschaft

Dr. Stephanie Woschek:
„Mach mit. Nutze den Frühling als Motivation, dich zu bewegen und gleichzeitig etwas Gutes zu tun.“

👉 So kannst du bei The May 50K mitmachen

Du kannst dich ganz einfach registrieren unter:
👉 https://www.themay50k.de/

Zusätzlich gibt es eine The May 50K App, über die du deine Kilometer besonders einfach tracken und deinen Fortschritt verfolgen kannst.

Egal ob Website oder App: Der Einstieg ist unkompliziert, kostenlos und du wirst Teil einer großen, motivierenden Community.

Bis bald und mach das Beste aus Deinem Leben,
Nele

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