#066 – Interview mit Dr. Anne-Katrin Pröbstel zur Darm-Hirn-Achse

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Darm-Hirn-Achse bei Multipler Sklerose ist ein faszinierendes Forschungsfeld, das zeigt, wie eng Immunsystem, Darmmikrobiom und Gehirn miteinander verbunden sind. Im Interview erklärt Dr. Anne-Katrin Pröbstel, Privatdozentin an der Universität Basel, warum bestimmte B-Zellen nicht nur im Blut und Gehirn, sondern auch im Darm eine wichtige Rolle spielen können.

Dabei geht es um IgA-produzierende B-Zellen, entzündliche Prozesse im zentralen Nervensystem und die Frage, wie Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung eines Tages Menschen mit MS helfen könnten. Besonders spannend ist der Blick auf das Darmmikrobiom, also die Gemeinschaft der Bakterien und anderen Mikroorganismen im Darm.

Dr. Pröbstel beschreibt, warum Ernährung, Vitamin D, Rauchen und das Zusammenspiel zwischen Darm und Immunsystem wichtige Forschungsfragen sind. Gleichzeitig macht sie deutlich: Noch ist vieles Grundlagenforschung. Konkrete Therapieempfehlungen lassen sich daraus nicht unmittelbar ableiten. Aber die Ergebnisse eröffnen neue Perspektiven für ein besseres Verständnis der Multiplen Sklerose und mögliche zukünftige Therapieansätze.

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Inhaltsverzeichnis

Einführung & persönliche Motivation

Können Sie sich kurz vorstellen?

Dr. Anne-Katrin Pröbstel: Mein Name ist Anne-Katrin Pröbstel. Ich bin Neurologin und Privatdozentin an der Universität Basel. Dort bin ich am Departement Biomedizin tätig und habe eine Forschungsgruppe, die sich schwerpunktmäßig mit der Multiplen Sklerose beschäftigt.

Besonders interessiert mich die Frage, welche Rolle das Immunsystem spielt. Dabei schauen wir uns vor allem sogenannte B-Zellen an. Das sind bestimmte Immunzellen, die bei der Multiplen Sklerose eine wichtige Rolle spielen können. Außerdem interessiert uns, wie diese Immunzellen mit dem Darmmikrobiom zusammenhängen, also mit den Mikroorganismen im Darm.

Mein klinischer Schwerpunkt liegt ebenfalls bei Menschen mit Multipler Sklerose und anderen Autoimmunerkrankungen des Gehirns und Rückenmarks.

Was waren Ihre wichtigsten Stationen bis zur jetzigen Position?

Dr. Anne-Katrin Pröbstel: Ich habe in München an der Ludwig-Maximilians-Universität Medizin studiert. Während meines Studiums war ich auch in Paris und Boston. In Boston habe ich am Max-Planck-Institut für Neurobiologie meine Doktorarbeit gemacht, und dort hat mein Interesse an der Neurowissenschaft begonnen.

Danach habe ich zur Multiplen Sklerose gearbeitet. Mich hat besonders interessiert, warum das Immunsystem bei jungen Menschen das Gehirn angreift. Anschließend habe ich meine klinische Ausbildung in der Neurologie am Schwerpunkt Neuroimmunologie begonnen.

Später bin ich an die Universität Basel gegangen, weil sich dort eines der weltweit größten Zentren für Multiple Sklerose befindet. Danach war ich mehrere Jahre in den USA, an der University of California San Francisco, um dort in einem Postdoc weiterzuforschen.

Dort begann ich, mich mit dem Immunsystem im Zusammenhang mit dem Darmmikrobiom zu beschäftigen. Heute leite ich meine eigene Forschungsgruppe an der Universität Basel.

Haben Sie eine persönliche Motivation für Ihren Beruf?

Dr. Anne-Katrin Pröbstel: Meine Motivation war schon immer die Faszination dafür, warum das Immunsystem das Nervensystem angreift. Diese Frage hat mich bereits während meiner Doktorarbeit beschäftigt.

Ich habe mich dann bewusst für Neurologie und Neuroimmunologie entschieden. Neuroimmunologie bedeutet, dass man untersucht, wie Immunsystem und Nervensystem zusammenarbeiten oder sich gegenseitig beeinflussen.

In den letzten Jahren hat sich in der Multiplen Sklerose unglaublich viel getan. Es gibt heute viele neue Therapiemöglichkeiten, und trotzdem gibt es weiterhin einen großen Bedarf. Viele Therapieformen können Schübe verhindern oder bremsen. Aber die Erkrankung rückgängig zu machen, ist bisher nicht möglich.

Deshalb möchte ich wissenschaftlich dazu beitragen, die Erkrankung besser zu verstehen. Meine Hoffnung ist, dass wir Multiple Sklerose eines Tages noch gezielter behandeln und vielleicht irgendwann heilen können.

Darm-Hirn-Achse bei Multipler Sklerose

Was ist genau mit der Darm-Hirn-Achse gemeint?

Dr. Anne-Katrin Pröbstel: Der Begriff Darm-Hirn-Achse wird heute sehr häufig verwendet. Grundsätzlich beschreibt er, dass der Darm und das Gehirn miteinander in Verbindung stehen.

Dabei geht es nicht nur um ein Gefühl wie „Bauchgefühl“. Wissenschaftlich betrachten wir, wie Darmbakterien, Immunsystem und Nervensystem miteinander kommunizieren. In den letzten Jahrzehnten wurde deutlich, dass Darmbakterien verschiedene Erkrankungen beeinflussen können.

Bei der Multiplen Sklerose ist besonders spannend, dass Autoimmunerkrankungen in den letzten Jahrzehnten zugenommen haben. Gleichzeitig haben sich Ernährung, Lebensstil und Umweltfaktoren verändert. Dazu gehören zum Beispiel Fastfood, weniger Ballaststoffe, Rauchen oder auch Veränderungen im Vitamin-D-Spiegel.

Darmbakterien sind eine Art Spiegel unserer Umwelt im Körper. Deshalb könnten sie ein wichtiger Faktor sein, um besser zu verstehen, warum Ernährung und Umwelt Einfluss auf Autoimmunität nehmen.

Wie viele Arten von B-Zellen gibt es und was unterscheidet sie voneinander?

Dr. Anne-Katrin Pröbstel: B-Zellen sind eine Untergruppe der Immunzellen. Sie entstehen aus Knochenmarkzellen und durchlaufen verschiedene Entwicklungsstadien, bevor sie zu reifen B-Zellen werden.

Einige B-Zellen entwickeln sich später zu Plasmazellen. Plasmazellen produzieren Antikörper. Antikörper sind Eiweiße, die bestimmte Strukturen erkennen können, zum Beispiel auf Viren oder Bakterien.

Diese Reaktion ist für uns sehr wichtig, weil sie uns vor Infektionen schützt. Gleichzeitig kann sie aber auch bei Autoimmunerkrankungen eine problematische Rolle spielen, wenn das Immunsystem körpereigene Strukturen angreift.

Bei MS wissen wir heute, dass manche B-Zellen Entzündungen fördern können. Deshalb gibt es Medikamente, die gezielt bestimmte B-Zellen entfernen. Diese Therapien können die Entzündung bei MS deutlich unterdrücken.

Was ist das Besondere an den IgA-produzierenden B-Zellen und was bewirken sie?

Dr. Anne-Katrin Pröbstel: IgA-produzierende B-Zellen bilden einen bestimmten Antikörpertyp, das Immunglobulin A, kurz IgA. IgA kommt besonders häufig an Schleimhäuten vor, also zum Beispiel im Darm.

In unserer Forschung haben wir gesehen, dass es B-Zellen gibt, die während eines MS-Schubs aus dem Darm ins Gehirn einwandern können. Dort scheinen sie nicht schädlich zu sein, sondern möglicherweise entzündungshemmend zu wirken.

Das war für uns eine wichtige Erkenntnis. Denn viele B-Zell-Therapien entfernen B-Zellen sehr breit. Wir wissen aber inzwischen, dass nicht alle B-Zellen böse sind. Manche könnten sogar helfen, Entzündungen zu regulieren.

Die große Frage ist deshalb: Welche B-Zellen fördern die Erkrankung, und welche B-Zellen schützen möglicherweise? Genau das möchten wir besser verstehen.

B-Zellen, IgA und internationale Forschung

An der Studie haben viele internationale Universitäten teilgenommen. Wie sieht so eine Zusammenarbeit konkret aus?

Dr. Anne-Katrin Pröbstel: Solche Kooperationen sind in der modernen Wissenschaft sehr wichtig. Bei uns begann vieles mit einer Entdeckung in Basel. Wir haben bestimmte B-Zellen im Zusammenhang mit dem Darm gefunden.

Danach sucht man gezielt nach Forschungspartnern, die helfen können, diese Ergebnisse zu bestätigen oder mit anderen Methoden weiterzuuntersuchen. In San Francisco konnten wir zum Beispiel untersuchen, ob sich diese Zellen auch im Gehirngewebe von MS-Patientinnen und MS-Patienten finden.

Andere Partner hatten besondere technische Möglichkeiten, etwa um Bakterien im Darm genauer zu analysieren. So entsteht ein Netzwerk, in dem verschiedene Forschungsgruppen ihre Expertise einbringen.

Das ist Wissenschaft im Team. Man hat eine Entdeckung, überprüft sie mit anderen Methoden und versucht, mögliche Fehlerquellen auszuschließen.

Welche neuen Ansätze ergeben sich aus Ihren Studienergebnissen?

Dr. Anne-Katrin Pröbstel: Für mich ergeben sich daraus zwei wichtige Erkenntnisse.

Die erste ist: Nicht alle B-Zellen sind bei MS schädlich. Einige B-Zellen können sogar regulierend oder schützend wirken. Deshalb müssen zukünftige Therapien möglicherweise noch genauer unterscheiden, welche B-Zellen entfernt werden sollen und welche nicht.

Die zweite Erkenntnis betrifft das Darmmikrobiom. Wenn bestimmte Darmbakterien Immunzellen beeinflussen können, könnte man daraus eines Tages neue therapeutische Ansätze entwickeln. Vielleicht kann man bestimmte Bakterien nutzen, um hilfreiche Immunzellen zu fördern.

Das ist aber noch Zukunftsmusik. Im Moment geht es vor allem darum, die Mechanismen besser zu verstehen.

Was sind die nächsten Schritte auf dem Weg, MS-Patienten besser zu helfen?

Dr. Anne-Katrin Pröbstel: Zunächst müssen wir die unterschiedlichen Immunzellen noch genauer charakterisieren. Wir wollen verstehen, welche Zellen schädlich sind und welche Zellen möglicherweise schützen.

Außerdem möchten wir untersuchen, welche Bakterien dabei eine Rolle spielen. Dazu vergleichen wir zum Beispiel das Darmmikrobiom von gesunden Menschen mit dem von Menschen mit MS.

Ein weiterer Schritt ist die Frage, ob man hilfreiche Bakterien gezielt fördern oder ergänzen könnte. Das müsste aber in klinischen Studien sorgfältig geprüft werden. Nur so kann man herausfinden, ob ein Ansatz wirklich sicher ist und Patientinnen und Patienten hilft.

Neue Therapieansätze und Ernährung

Können Sie aus Ihrem jetzigen Wissensstand bereits Ratschläge für Betroffene ableiten?

Dr. Anne-Katrin Pröbstel: Ich bin da noch vorsichtig, weil viele unserer Erkenntnisse aus der Grundlagenforschung stammen. Was man aber mit gutem Gewissen sagen kann: Eine gesunde, ausgewogene Ernährung ist sinnvoll.

Dazu gehört eine Ernährung mit wenig Fastfood und viel natürlichen, frischen, lokalen und saisonalen Lebensmitteln. Auch Ballaststoffe spielen eine Rolle, weil sie das Darmmikrobiom positiv beeinflussen können.

Bei Vitamin D gibt es inzwischen ebenfalls viele Daten, die zeigen, dass es im Zusammenhang mit MS wichtig ist. Menschen mit MS sollten ihren Vitamin-D-Spiegel ärztlich kontrollieren lassen und eine mögliche Einnahme mit ihrer Ärztin oder ihrem Arzt besprechen.

Rauchen ist ein weiterer wichtiger Faktor. Es gibt klare Hinweise, dass Rauchen bei MS ungünstig ist. Deshalb ist es ein wichtiger Schritt, mit dem Rauchen aufzuhören.

Gibt es konkrete Ernährungsempfehlungen aus der Forschung?

Dr. Anne-Katrin Pröbstel: Konkrete Empfehlungen zu einzelnen Bakterien oder Nahrungsergänzungen können wir im Moment noch nicht geben. Dafür brauchen wir weitere Studien.

Es gibt aber Hinweise, dass kurzkettige Fettsäuren interessant sein könnten. Diese entstehen, wenn Darmbakterien Ballaststoffe verarbeiten. Sie können das Immunsystem beeinflussen. Dazu gibt es erste Studien, aber noch keine abschließenden Empfehlungen.

Auch Stuhltransplantationen werden in der Forschung untersucht. Dabei wird Darmmikrobiom von gesunden Menschen auf Patientinnen und Patienten übertragen. Das ist aber ein sehr experimenteller Ansatz und noch nicht als Empfehlung für MS geeignet.

Deshalb bleibt aktuell der wichtigste Rat: ausgewogen essen, wenig Fastfood, nicht rauchen, Vitamin D im Blick behalten und therapeutische Entscheidungen immer ärztlich besprechen.

Blitzlichtrunde

Was war der beste Ratschlag, den Sie jemals erhalten haben?

Dr. Anne-Katrin Pröbstel: Der beste Ratschlag war: Entscheidungen selbst zu treffen. Man sollte sich Meinungen anhören und Rat einholen. Aber am Ende muss man den eigenen Weg finden.

Das gilt auch im übertragenen Sinn für Menschen mit MS. Es gibt viele Hinweise und Empfehlungen. Aber jede Patientin und jeder Patient muss gemeinsam mit den behandelnden Ärztinnen und Ärzten herausfinden, was zur eigenen Situation passt.

Eine Therapie oder Ernährung, die man nicht durchhalten kann, bringt am Ende wenig. Die Entscheidung muss zum eigenen Leben passen.

Wie lautet Ihr aktuelles Lebensmotto?

Dr. Anne-Katrin Pröbstel: Für die Forschung ist es vielleicht die Erkenntnis, dass Wissenschaft sehr spannend ist, aber auch viel Arbeit und Frustration bedeutet.

Man muss Hindernisse überwinden und trotzdem weitermachen. Das gilt für die Forschung, aber auch für schwierige Lebenssituationen.

Mein Motto wäre: Versuchen, das Beste aus einer Situation zu machen und Schritt für Schritt weiterzugehen. Auch wenn es schwierig ist, gibt es Fortschritte. Nicht aufgeben, sondern nach vorne schauen.

Mit welcher Person würden Sie gern einmal ein Kamingespräch führen und zu welchem Thema?

Dr. Anne-Katrin Pröbstel: Ich würde sehr gern mit Marie Curie sprechen. Sie war eine beeindruckende Wissenschaftlerin.

Mich würde interessieren, wie sie ihren Weg gegangen ist. Sie hat in einer Zeit geforscht, in der Frauen in der Wissenschaft noch viel weniger sichtbar waren. Gleichzeitig war sie Wissenschaftlerin und Mutter. Ich würde sie gern fragen, wie sie diese Herausforderungen erlebt hat.

Vervollständigen Sie den Satz: „Für mich ist die Multiple Sklerose …“

Dr. Anne-Katrin Pröbstel: Für mich ist die Multiple Sklerose eine vielfältige und facettenreiche Erkrankung. Sie verläuft bei jedem Menschen anders.

Das macht sie für Patientinnen und Patienten, aber auch für Ärztinnen, Ärzte und Forschende schwierig. Wir verstehen noch nicht genau, warum die Erkrankung so unterschiedlich verläuft. Genau deshalb ist weitere Forschung so wichtig.

Welche Internetseite können Sie zum Thema MS empfehlen?

Dr. Anne-Katrin Pröbstel: Ich empfehle die Webseiten der MS-Gesellschaften. In Deutschland ist das zum Beispiel die DMSG, in der Schweiz die Schweizerische Multiple Sklerose Gesellschaft, und in den USA die National MS Society.

Diese Seiten bieten gut aufbereitete und wissenschaftlich geprüfte Informationen. Gerade bei Themen wie Corona und MS, Therapien oder Alltag mit MS sind solche verlässlichen Quellen sehr wichtig.

Welches Buch oder Hörbuch können Sie empfehlen?

Dr. Anne-Katrin Pröbstel: Ich habe ein Buch gelesen, das sich mit Motivation beschäftigt. Es heißt „Drive“ und behandelt die Frage, was Menschen motiviert.

Besonders spannend fand ich den Gedanken, dass Menschen oft dann besonders motiviert sind, wenn sie selbstbestimmt handeln können. Das passt auch gut zur Forschung und zum Alltag: Man braucht Sinn, Eigenverantwortung und die Möglichkeit, eigene Entscheidungen zu treffen.

Verabschiedung und Forschung verfolgen

Möchten Sie den Hörerinnen und Hörern noch etwas mit auf den Weg geben?

Dr. Anne-Katrin Pröbstel: Die Hörerinnen und Hörer sind wahrscheinlich sehr unterschiedlich. Einige leben selbst mit MS, andere sind Angehörige oder interessieren sich beruflich für das Thema.

Mir ist wichtig zu sagen: Ich habe großen Respekt vor Menschen mit MS und vor dem Umgang mit dieser Erkrankung. Gleichzeitig glaube ich, dass die wissenschaftliche Entwicklung Mut machen kann.

Viele Ärztinnen, Ärzte und Wissenschaftlerinnen arbeiten daran, MS besser zu verstehen und bessere Therapien zu entwickeln. Das ist nicht immer schnell, aber es geht Schritt für Schritt voran.

Ich möchte Betroffenen Mut und Zuversicht mitgeben.

Wie kann man auf dem neuesten Stand Ihrer Forschung bleiben?

Dr. Anne-Katrin Pröbstel: Wir bauen gerade unsere Labor-Homepage auf. Dort werden künftig Informationen zu unserer Forschung zu finden sein.

Außerdem können MS-Gesellschaften eine sehr gute Ressource sein, um wissenschaftlich fundiert und verständlich auf dem Laufenden zu bleiben. Sie bereiten neue Erkenntnisse gut auf und helfen dabei, verlässliche Informationen zu finden.

Kontakt und Infos zu Dr. Pröbstel

www.proebstellab.com
Departement Biomedizin
Hebelstrasse 20
4031 Basel
Schweiz
E-Mail: anne-katrin.proebstel[at]unibas.ch

Seit Februar 2025 arbeitet Prof. Anne-Katrin Pröbstel als neue Direktorin der Klinik für Neuroimmunologie am Universitätsklinikum Bonn (UKB).

Bestmögliche Gesundheit wünscht dir,
Nele

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Nele von Horsten

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